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Barcelona Guide 
& Reiseinfos/


Das Wetter in Barcelona

Hier finden Sie alle Klima- und Wetterdaten: Informieren Sie sich beim Meteorologischen Institut über das aktuelle Wetter und die Wettervorhersage für Barcelona und die katalonische Küste. Auf dieser Website finden Sie darüber hinaus Statistiken vergangener Jahre und Metadaten über Temperatur, Luftdruck, Bewölkung, Niederschlag, relative Luftfeuchtigkeit und Wind. Infos unter: www.bcn.es

Öffentlicher Nahverkehr

Sowohl der Reisende als auch der Bewohner Barcelonas ist stetig  konfrontiert mit strukturellen Änderungen und Neuerungen, die den urbanen Charakter und das reichhaltige kulturelle Angebot der Millionenmetropole prägen. Dem Bedürfnis nach Mobilität des Einzelnen wird in Barcelona in vorbildlicher Manier Rechnung geleistet.

Dank exzellenter öffentlicher Verkehrsmittel und einem vorbildlich ausgebauten Straßennetz genießen gleichermaßen Besucher als auch Bürger Barcelonas die verschiedenen Aspekte der Metropole, entdecken ihre gemütlichen Nieschen oder lassen sich anstecken durch die Dynamik ihrer Boulevards und Verkehrsknotenpunkte. Infos unter: www.bcn.es

Zeitgenössische Kunst

Zeitgenössische Kunst ist in Barcelona nicht nur eine angenehme Nebenerscheinung, sondern ein Markenzeichen mit strategischer Bedeutung. Ihre Präsenz und ihr direkter Zugang zum öffentlichen Leben stärkt nicht nur die Position der  Schöpfer, sondern stellt eine Bereicherung der gesamten sozialen Szene dar. In diesem Sinne hat die Stadt seit langem ein Auge auf die Avantgarde-Kunst.

Der bildenden Kunst begegnen wir in Barcelona nicht nur in den zahlreichen Kunstgalerien der Calle Consell de Cent oder in den Stadtvierteln Born, Gótico oder Raval, sondern auch in zahlreichen Freilichtausstellungen und öffentlichen Veranstaltungen von Kulturzentren und Institutionen. MACBA, CCCB, Palau de la Virreina, das Centro de Arte Santa Monica, das Picasso-Museum und Stiftungen von Künstlern wie Joan Miró oder Antoni Tàpies sind einige der Meilensteine eines schier unerschöpflichen kreativen Potenzials.

Museen

Die Museen von Barcelona beherbergen ein kostbares Erbe. Die Aufbewahrung und Verbreitung dieses kulturellen Erbes gegenüber Zielgruppen mit unterschiedlichstem Profil, sowie die Sensibilisierung des Bürgers zu kreativen Aktivitäten ist eine Herausforderung, die gleichermaßen Barcelonas Museen als auch der katalonische Kultursenat par excellence meistern.
 
Ausstellungen wie der vom Historischen Museum der Stadt veranstaltete Ciclo Mediterraneum, die das Mittelmeer zu einem Raum des kulturellen Austausches präsentiert oder die in Zusammenarbeit mit dem Picasso-Museum in Paris durchgeführte Ausstellung Paris-Barcelona, müssen daher vor dem Hintergrund des kulturellen Austausches und der sozialen Integration gesehen werden. Neben der Zurschaustellung ihrer Sammlungen und der Veranstaltung einer Vielzahl temporärer Ausstellungen bieten die Museen auch eine breite Palette sozialer Aktivitäten. Routen und nächtliche Besichtigungen, Workshops für Schulen, Kurse, Vortragsreihen und Live-Musik prägen zunehmend die Idee des Museums als dynamische Kulturstätte.

Architektur

Der architektonische Reichtum Barcelonas ist weltweit nahezu einzigartig und nicht zuletzt das Ergebnis einer kontinuierlichen Völkerwanderung vom Altertum bis in die Moderne. Das Mittelalter hat nachhaltig das Antlitz der Stadt geprägt, und niche ohne Grund erfreut sich das gotische Viertel (Barrio Gótico) größter Popularität. Zeugnisse dieser Epoche sind in der Gegend der Plaza del Rey und der Kathedrale zu bestaunen, wo wir ihnen in Form von Kirchen, Häusern, Palästen und Kapellen begegnen. Aber auch außerhalb des Gotischen Viertels befinden sich bedeutende Baudenkmäler aus vergangenen Tagen wie die noblen Paläste der Calle de Montcada, das ehemalige Hospital de la Santa Creu, Les Drassanes, und das Kloster von Sant Pau del Camp und Santa Maria de Pedralbes. Architektonische Meisterwerke verschiedensten Stilrichtungen finden sich im gesamten Stadtgebiet Barcelonas. Nennenswert sind die Iglesia de Betlem, die Basilika Mare de Déu de la Mercedes, das Haus der Caritat, der Palau de la Virreina, das Laberint d'Horta, aber auch vereinzelte Bauernhöfe in den Randzonen des ursprünglichen Ballungsraumes.

Einen enormen Wandel und ein Bekenntnis zur Moderne erfuhr das Stadtbild durch die Planung und den Bau des Viertels Eixample unter Schirmherrschaft von Ildfefons Cerdá. Im Rahmen der Erweiterung der Stadt ('Eixample' > kat. 'Erweiterung') entstanden Gebäude mit öffentlich-rechtlichem Charakter wie der Mercado de la Boqueria, das Gebäude der Universität, das Gran Teatre del Liceu oder die Plaza Reial. Gegen Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde dieses Gesamtbild durch den aufkommenden Jugendstil komplettiert. Die Arbeiten der Architekten Gaudí (Sagrada Familia, Casa Mila-La Pedrera, Casa Vicente, Casa Batllo, Park Güell, etc..), Puig i Cadafalch (Casa Amatller, Casa Marti, der Palau Macaya, usw.) und Domenech i Montaner (Hospital de Sant Pau, der Palau de la Musica Catalana) sind wichtige Meilensteine der Architekturgeschichte. Einige der erwähnten Objekte tragen das Prädikat Weltkulturerbe.